Monatsarchive: Juli 2008

hier oben

  Gletscher und Glas sind Flüssigkeiten, zäh und spröde zugleich. Murmeltiers Abendlied marmelka ble ble mirmelaka bla bla schiri schriri marmelaka bla bla  hier oben hier oben überhalb der Dünung der Seen von Thun und von Strietz weit oberhalb von … Weiterlesen

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Schwindel und Angst

Anscheinend gibt es unterschiedliche Formen von Schwindel: Drehschwindel, Höhenschwindel, eine Art Altersschwindel, induzierten Schwindel durch Medikamente, Koffein,  Alkohol, Drogen. Alle diese Schwindelerscheinungen gehen einher mit einer erheblichen Beunruhigung, Beängstigung, Ängstlichkeit, ohne dass sich deutlich bestimmen ließe, ob Angst durch den … Weiterlesen

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fallendes Wasser

  Beim Betrachten eines Berggipfels plötzlich erkennen, dass man auf Kopf steht. Der Berg steht, wie sich’s gehört, aber der Betrachter hat seine Füße im Himmel.      I tried to steal a roasted steak.      I tried to hide the … Weiterlesen

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Rauschen

Wovon reden Sie, wenn Sie über Felswände, Bergdohlen und Arnika reden? Welchen Sinn hat es, von Felswänden, Bergdohlen und Arnika zu sprechen, wenn diese darin nicht mitreden? Dichtung – was sonst? – gibt den Dingen und Geschöpfen ein Mitspracherecht. Das … Weiterlesen

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Bergwelt

In der so genannten Bergwelt trägt das Rauschen des Windes das Rauschen ferner herabstürzender Wasser zu und im Rauschen der Wasser wiederum hört man den Wind sausen. Das Wilde und das Zahme passen oft nicht gut zu einander. Deswegen gehen … Weiterlesen

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gegen 17 Uhr

Gegen 17 Uhr Rückkehr auf den Fensterplatz gegenüber der vertikalen Steinwand. Überall im Ort gibt es diese Fensterplätze, Logenplätze ersten Rangs. Manchmal ansatzweise verstellt durch den Nachbargiebel oder einen der hellen Laub- oder Nadelbäume, die hier unmotiviert wachsen zwischen Häusern … Weiterlesen

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ein Abend

Ein Abend ohne Web und ohne Net geht an die Felswand verloren. Gerne wüsste man, wie dieser Anblick vor hundert Jahren ankam, als die ersten großen Alpinhotels zur Blüte kamen. Oder wie sah man das vor zweihundert Jahren, als noch … Weiterlesen

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die Wand

Die Wand heißt Schwarzer Mönch, obgleich ein naturalistisch gestimmtes Gemüt diesen Bergteil niemals in Schwarz erleben wird. Violett vielleicht oder blau bei sternklarem Himmel oder wie Zinn, Aluminium oder Stanniol mitten im Winter. Der Schwarze Mönch bildet den unteren Absatz … Weiterlesen

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gegenüber

Abends sitzt man hier ohne Net und ohne Web vor einer steilen Wand in sämtlichen Grau- und Ockertönen. An manchen Stellen überwiegt Ocker, an anderen ein Grau, das ins Rosa flüchtet oder spielt. Spärliche Gräser versammeln sich zu abgebrochenen Matten, … Weiterlesen

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im Gebirge

Der Ort liegt auf einer Bergterrasse nach Südosten. Den stärksten Eindruck macht die gegenüberliegende Felswand. Sie fällt aus großer Höhe nahezu senkrecht in die Tiefe. Vielleicht tausend Meter im freien Fall. Sie heißt Schwarzer Mönch und gehört dazu. Nach Sonnentergang … Weiterlesen

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