passend

passend gepixxelt

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rot wie Rhododendron

wenn’s mit nicht ganz richtigen Dingen zugeht …

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Erstickungsgefahr

Sie mögen unendlich viel wert sein –
aber dennoch:
schließen Sie sich n i e m a l s
im Safe ein!

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Idyllen, baden-badisch

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Narzissus

Narzissen sind ausgesprochene Gartenflüchter. In der zweiten Märzhälfte geht es los. Sie erobern Grünstreifen und Parks. Die städtischen Grünanlagen sind noch kaum grün –  da sind sie schon da, begleiten Schnellstraßen und Alleen. Andere entweichen auf rätselhafte Weise in die Wälder. Niemand hat sie dort ausgesetzt oder eingepflanzt. Zusammen mit Anemonen überraschen und erfreuen sie die Waldbesucher.

Auch noch einige tausend Jahre nach der Geburt des sonderbaren Jünglings Narzissus, der zum Leidwesen seiner Geliebten, die Echo heißt, in eine gleichnamige Blume verwandelt wurde, die es bis dahin nicht gab, halten wir gerne inne, um uns beim Anblick der Gartenflüchter seiner zu erinnern. Er ist, wie man weiß, im Spiegel ertrunken und schaut, wenn man genau hinguckt, jeden an, der sich im Schillern seines Spiegelbildes verliert. Der Teich mit der Quelle, in der er ertrank, war in einem Garten gelegen, der seiner Mutter gehörte. Seine Mutter war sein Garten, auch nach seiner Geburt blieb sie sein Garten und er in ihr. Das sollte sein Schicksal sein. Erst nach seinem Tod als Mensch oder Heros hatte er die Chance, daraus in Grünanlagen und Wälder zu entweichen.

Die Nachrichten über das Leben des Narzissus sind dürftig, weil er in mythischen Zeiten gelebt hat, wo noch keine Geschichte ablief und keine Geschichten geschrieben wurden mangels Schrift. Man hat sich mit Erzählen und Weitererzählen beholfen. Ein Weitergeben, eine Tradition, welche im Sinne einer „Stillen Post“ erfolgt.

Die Jungfrau Echo hat bei ihrer Verwandlung ihre vorige Leiblichkeit ebenfalls verloren. Nun gibt sie verwandelt zurück, was man ihr zuruft. Wir können noch heute hören, dass sie unter dem Bürgermeister von Wesel einen Esel versteht.

Also was wir von Narzissus aus seinen Lebzeiten wirklich wissen, steckt irgendwo, muss sicherlich irgendwo stecken, aber lässt sich vorerst nur aus unseren eigenen narzisstischen Anteilen herausholen. Gut versteckt ist es dort. Was es in Wirklichkeit auf sich hat mit ihm und mit uns, werden wir wahrscheinlich erst dann erfahren, wenn wir einst in unserem Garten, im Garten Eden, angekommen und gut eingewurzelt sind.

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Übungssache

ein ehrgeiziger Wunsch: Leben so lange zu üben, bis es ganz von selbst geht

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sperrig

Sperriges

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Kopf und Kragen

 

wunderliche Zufälle / zufällige Wunder im Deister

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für unterwegs

tragbare alchemistische Apparatur

 

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das Pferd

In seiner „Selbstbiographie erzählt Lovis Corinth aus seiner Kindheit die Begegnung mit einem Gemälde, das großen Eindruck auf ihn machte. „Es stellte König Friedrich Wilhelm III. dar, wie er auf einem herrlichen Pferde ritt. Ich konnte mich nicht genug daran satt sehen. Namentlich das Pferd mit den vortretenden Adern an den sehnigen Beinen.“ Die alte Frau, in deren Besitz das Bild sich befand, erzählte ihm  dann „auch von dem Reiterdenkmal desselben Königs in Königsberg und machte mich ganz sehnsüchtig danach. Von ihr wurde mir die Kunstliebe in mein Kinderherz eingeimpft.“

Kleine Ursachen haben bekanntlich oft nachhaltige Wirkung. Aus dem Ross des preußischen Königs ist dann wohl das Flügelpferd Pegasus geworden, mit dem die Inspirierten unterschiedlicher Länder und Völker durch die Lüfte reiten.

Dieses und andere Bilder sind zur Zeit im Landesmuseum Hannover zu sehen. Sie verbinden auf amüsante Weise Erotik mit Humor.

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