Bärenklau oder Herkulesstaude – vor ein zwei Jahrzehnten eine draußen in der Landschaft lauernde Gefahr, aus Sibirien oder sonstwo gekommen um sich vorübergehend massenhaft in Mitteleuropa auszubreiten.

Heute ist der immigrante Bürgerschreck fast nur noch in Reservaten zu finden.

Mit ihrer wahrhaft herkuleischen Gestalt und Größe beeindruckt sie heute noch. Dazu armdicke Schäfte, die wunderbar geordnete Dolden tragen. Riesengroße Blätter, wie die vom Akanthus, den die Griechen so liebten und in ihre Ornamente aufnahmen. Von der Blattform kommt der Name Bärenklau. Inzwischen ist die vor allem an sonnigen warmen Tagen, wie wir sie gerade haben, gefürchtete Pflanze aus der hypochondrischen Diskussion verschwunden.

Ähnlich wie vor einigen Jahren die wackeren Ligustersträuche mit ihren tiefschwarzen und kindergefährdenden Beeren. Nur dass die sich auch an Waldrändern unbeirrt gehalten haben, als Hecken auch weiterhin gehalten werden dürfen.

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