Anleihe

img_3025-kl.jpgDie und der haben da und dort Anleihen gemacht,

beim Verfassen von Stücken, von Bildern, von Texten,

ja schon beim Verfassen

ihrer  G e d a n k e n  gemacht.

Alles geliehen,

ohne Anleihe geht nichts.

Achselzuckend stellen wir fest: wir stecken

bis an den Schultern in Schulden.

Man wird uns noch pfänden.

Anleiher wie Sande und Sandstrand am Meer.
Alle leiern Anleihen an
und Arbeit, die allein der Tilgung des Schuldenbergs dient.

Doch gleichzeitig: Arbeit, die unerklärbar Mehrwert und Überschuss bringt –

irgendwelchen, die bis in die Steinzeit und die Jüngsten Tage

verstreut als Gläubiger da stehen.

Dort und hier stehen sie da, meist ohne sicheren Ort oder Status.

Sie teilen und geben, was sie los werden

wollen und ohne

den Impuls zu hindern was

sie manchmal wegfrisst –

sie wachsen ja nach.

Also: statt Anleihen lieber

Anteile und Teilhabe geben und nehmen

statt Schulden und Pfänder zu häufen –

Das hier ist doch – verdammt noch mal –

kein Markt und kein Leihhaus!

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.