anfassen

img_3022-kl.jpgEine Bildtafel, dem Thema Intertextualität gewidmet:

die Sachen fassen sich an und nehmen dadurch Gestalten an, eine Art Wesen.

Sie lassen sich auch wieder los.

Doch nicht alles lässt sich anfassen und auch nicht alles lässt los.

Manches wehrt sich dagegen.

„Berühren nicht gestattet“.

So bringt das Anfassen Verbindungen und Trennungen, Verknüpfungen und Absätze, Absetzbewegungen hervor. Berühren zieht an und schreckt ab.

Alte Frage: hängt ‚im Grunde‘ alles miteinander zusammen oder liegt in Wahrheit alles disparat auseinander?

Die Welt könnte ja ebenso gut durch Trennungen zustande gekommen sein wie durch Verbindungen.

Aussondern und Einschmelzen, Einnehmen und Ausscheiden …

Jedenfalls: die Menschen, die diese Welt mit ihren Ober-, Unter- und Zwischenwelten bewirken und bewohnen, in lockerer Gemeinschaft mit allerhand unliebsamen und nutzbringenden Unter-, Ober- und Nebenmietern – sie verstehen sich auf beides,

mal so, mal so.

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