Zentrale Betrachtung

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Innenauge wie Drohne Luchs oder Sperber

Wer weiß, was der Fall ist – wer weiß?

Dem Augenschein nach umlaufen Sonnen die Erde.

Erdkörper und Monde, Satelliten, Sensoren, Träumer und Späher in ihren jeweiligen Flugbahnen, in ihrem je weiligen Fluss.

Überall fließt aus und strömt ein.

Kreisbögen, von denen es heißt:

schwingt aus dem Zentrum hervor, gleichsam aus Nichts!

Tut oder bleibt

einfach hängen.

Mittelpunkt: immer seltener versteckt und verdrückt

in Zirkelspitzen und Zirkus –

auch Circe lässt grüßen.

Doch wo hat Horizont seine Mitte oder

Teufelskreis seinen Tief-Punkt?

Wo insgeheim

wandert Mittelpunkt Tag und Nacht auf  Peripherie und

gleichsam auf Trebe,

verlässt unentwegt Ort und Stätte von Vermutung und Setzung.

Sendung seit jeher, seine Bestimmung

vielleicht vielleicht

auch nur auf Papier.

Im Flüssigen zirkulieren

Wasser und Treibstoff, Sprit und Blut zirkelt

Röhren, Kanäle.

Zirkulationssphären auch und haben es in sich.

Zentren ohne Ende Zentralen

in Blutbahn schleudernd geschleudert.

Drittens: Tangente:

Tangente zeichnet Berührung, vielleicht nur e i n 

einziges Leben im Mal, nur e i n m a l  im Leben

erfolg

Parallele Parallele

ganz anders:

Stränge von Gleisen zum Beispiel.

Anschauung: unaufhaltsam drängt Unendlichkeit an,

mit Schnittpunkt und Kreuz,

Unendlichkeit in der schneidet und kreuzt,

wo sie vielleicht wie befreit

hinwegsetzen über einander,

weglaufen weg

weit nachdem sie eine Ewigkeit  zumindest

schon lange

nebeneinander her gerannt sind.

 

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