schon da

Gaben sind da. Deswegen müssen sie nur angenommen werden. Oder aufgenommen.

Mit dem Nehmen allein greift man fehl.

So liegen auch die guten Augenblicke längst vor.

Meistens sind sie bloß verlegt.

Schau nach ohne viel zu suchen!

Ebenso die Gedanken: sie lagern auf Schritt und Tritt.

Sie pflastern den unbefestigten Weg.

An den Säumen überall Kunst. Daher:

„Die Kunst muss gemacht werden, weil sie da ist.“[1]


[1] Barbara Eikenberg, in „Schreiben, anders?“, Hg. Peter Assmann, 2015

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