Ängste

Die großen Ängste fressen die kleinen auf. Nein, sie verschlingen und speien irgendwann wieder aus. Dann liegen sie schlaff und harmlos herum. Man kann sie mit Leichtigkeit wegpusten und geht ungeschoren durch sie hindurch.

Häufig aber schleichen sich die großen in die kleinen hinein und verbergen sich dort.

Dann wundert man sich über eine geringfügige Sorge, warum sie so schwer ist, warum sie sich nicht beiseite schieben lässt. Wie in einer alten Sage, in der ein Gott vergeblich versucht, eine Katze hochzustemmen. Es gelingt nicht, es kann nicht gelingen. In der Katze ist das ganze Weltall zusammengezogen. Und in diesem Universum wiederum steckt der Gott selbst, wie er gerade  anzuheben versucht.

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