überflüssig

file1503kl.jpgIm fortwährenden Kampf gegen Überfließen, gegen Überflüssiges.

Dieses Kämpfen – es geht immer zu spät los, kommt immer zu spät an.

Das Überschwemmen kommt allem zuvor. Überschwemmungen, die, einmal ausgebrochen, nicht mehr einzudämmen sind.

Stationen und Ströme stehen bis zu den Knien in reißenden Überflüssen.

Helfende Hände von allen Seiten, Zwischenrufe, Kommandos.

Sandsäcke werden angekarrt, auf Blaupausen werden Deiche gezogen, im Netz programmiert. Doch Schleusen, die es schon lange geben sollte in dieser gefährlichen Lage, in diesem gefährdeten Land, sie funktionieren nur in den Schaubildern, die man, zur Beruhigung des Publikums, in den Pausen da und dort auf die Wand wirft.

Man wird noch Schleudersitze erfinden müssen, die Kinosessel und Autositze ersetzen und einzeln oder in Schwärmen herauskatapultieren aus dieser schrecklich überflossenen Welt.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

1 Antwort zu überflüssig

  1. sylvia sagt:

    JA! und ständig finden sabotageakte statt – bei mir heut in form
    einer einladung zur tupperparty – die frau war entsetzt als ich ihr
    sagte, dass es doch eher angebracht sei, gewisse berge abzutragen
    und nicht neu aufzutürmen. dennoch -wie wahr tagtäglich nachtnächtlich immer dieser kampf dem angeschwemmten oder tatsächlich selbst erworbenen schwemmgut oder -schlecht… und – also – schleudersitze bitte nur einzeln – nicht in schwärmen…;-)))

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.