wir grenzen alle an Wunder

wir grenzen alle an Wunder
an gewohnheitsmäßig gewordene Visionen
die mitunter wie Bläschen im Champagner vergehen
obwohl wir heute in Drohnen und telematischen Botschaften jeden Weltpunkt
ins Visier nehmen könnten
ziehen wir
ziehen manche von uns auch heute noch das Reisen vor
unter geblähten Segeln mit dem
Anblick der Seesterne

die eine unsichtbare Oberfläche des Meeres
offenbart und verbirgt
wie Salz lösen sich unsere zeitweiligen Ängste und Betrübungen
auf in den klaren Wassern
die ein unbekannter Ozean unter uns breitet

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