Hände und Bilder 4

Kehren wir zum Bilden der Hände zurück. Sie haben es den Augen voraus, dieses handfeste Bilden. Doch gibt es dem Sehen Gelegenheit, das von den Händen Erarbeitete anzuerkennen, schön zu finden, oder verächtlich abzutun und zu übersehen.
Wo Hände und Augen im Widerstreit sind, wird manches Gebilde für hässlich befunden. Es hat nicht die Form, die den Augen gefällt. Die der Schau oder theoria gefällt, die eine Art Aufsicht über das Sehen ausübt.

Hände werden anders supervidiert. Sie sind die Tentakeln eines Leibes, den weithin unbewusste Kräfte und Energien regieren. Sie sind die Fühler dieses regsamen Leibes. Daher werden sie von den leibhaftigen Geistern und Kräften, von den Gefühlen und Gemütern dieses Leibes gelenkt.
Diese Kräfte halten die Hände im Zaum. Sie halten, aber mit verminderter Kraft, auch die Zunge im Zaum. Sie zügeln den ganzen Menschen und entlassen ihn als Person in die umtriebige Gesellschaft, in der wir einander zuwinken und Nachrichten zukommen lassen.

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