kennen wir?

Kennen wir das Muster?
Ja, wir kennen es teilweise.
Die helleren Anteile schlagen sich am Himmel nieder, als Wolken, als Bestandteil der Bläue.
Die dunkleren gesellen sich den Nächten zu, die noch vor uns liegen und nur zum geringsten Teil schon hinter uns sind.
Vergesst die Tauben nicht, die perlgrau durch die Dämmerung fliegen.
Vergesst insbesondere die Stoffmuster nicht.
Sie sind alles, geädert, von Sehnen durchzogen, genervt …
Es gibt Stoffmuster, die farbig und leuchtend erscheinen, überwiegend ornamental opalisierend.
Andere, in denen wir sehr reine, geradezu standhafte Allegorien erkennen, vielleicht für Geist oder Hauch.
Wie die Wolken am Himmel ziehen wir über diese gemusterten Lande hinweg.
Wir betrachten sie, während unsere Schatten sachte darüber hinwegziehen.
Es mag einen Plan dafür geben, für dieses Beieinander, für dieses Widerspiel, für dieses Ineinander, dem unsere Gedanken gefühlvoll beiwohnen.
Aber wer weiß, ob es darauf überhaupt ankommt?

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