ein Gleichnis

Es ist zu vermuten, dass der Vergleich des Menschen mit einem Chamäleon den Versuch darstellt, dieses Selbst, das es zu erkennen gilt, auf eine breite und weite Basis zu stellen. Das Befremden wird aufgenommen als Anstoß, der eine Bewegung in Gang bringt, die zu anderen Figuren, Ähnlichkeiten und Unähnlichkeiten führt, zu Gestaltungen, die aus dem Ungestalten auf- und dort wieder hinabtauchen. Ephemere Erscheinungen eines Wesens, von dem keineswegs gesagt ist, dass es selbst ephemer oder vergänglich sei. Es könnte ebenso gut einer Dauer, einer Permanenz angehören, die gleichsam aus dem Schemel der Gottheit herabfließt.

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