optische Adaption

Anpassung des Auges an hell und dunkel.
Wenn man aus dem Dunkel ins Helle tritt, hat sich das Auge nach etwa einer halben Minute ans Licht gewöhnt und kann normal sehen. Dagegen braucht es ein Vielfaches der Zeit, aus dem Hellen kommend sich ans Dunkel zu gewöhnen.
„Die Dunkeladaptation beruht in erster Linie darauf, dass sowohl in den Zapfen wie auch in den Stäbchen der Sehfarbstoff resynthetisiert wird. Da der Wiederaufbau langsamer vor sich geht als der Zerfall, bedarf die Dunkeladaptation eines längeren Zeitraums als die Helladaptation.“
Die hier vorliegende Gesetzmäßigkeit „leuchtet“ ein. Sie gilt, als physiologische Regel für das physische Sehen.
Frage: gilt die Verzögerung der optischen Anpassung auch für andere Formen des Sehens, Schauens, Erkennens?

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