Umkehr

Sich dem zuwenden, was noch nicht Teil von einem geworden ist, woran man noch immer nicht teilnimmt.
Es wird draußen vermutet, vergraben in einem Acker, in irgendeiner Materie, in einem links liegen gelassenen Lernfeld. Es hat zu tun mit dem Ungemachten und dem Ungedachten.
Leicht schreckt genau die furchtbare Rohheit zurück, die sich in dem entdeckt, was gesucht wurde. Was für ein Zustand! Das erschreckend Unfertige ruft den Mangel an zureichenden Fertigkeiten in den Sinn, die eigenen Unzulänglichkeiten. Der Anblick schmerzt. Lieber abwenden, fortfahren im geschliffenem Gelände, unter Dingen, die jenen ebenso matten wie gewohnten Glanz haben, der aus langjährigem Gebrauch, aus ihrem Abgegriffensein herrührt. So blank durch Berührung wie die Knöchel, die eine Heiligenfigur am Wallfahrtsort den Pilgernden entgegenstreckt – und doch immer noch anrührend bei den Küssen, die die Lippen draufhauchen.

Sich dem zuwenden, wovon befürchtet, unterschwellig befürchtet wird, es habe sich längst schon abgewandt mangels Zuwendung, sein Gesicht lange schon verloren.
Wird man den Anblick wiederfinden? Wird man ihn aushalten und dem Ansturm der gebunkerten, der dann ausbrechenden Gefühle standhalten können?

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