Sätze

„Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht.“
Das lässt sich ausdehnen auf andere Tätigkeiten:
Wer nicht schwimmt, weiß nicht, dass es ein anderes Ufer gibt.
Wer schwimmt, hat vergessen, wie leicht man ertrinkt, wenn man Nichtschwimmer bleibt.
Wer atmet, hat kein Bewusstsein davon. Das kehrt erst bei Atemnot ein.
Die meisten Gedanken, die durch den Kopf gehen, sind leer.
Kaum ein Gedanke ist frei. Wären sie frei, wären sie nicht so vorgestanzt, würde nicht einer wie der andre aussehen. Unser gängiges Denken ist mechanischer Leerlauf und nebenbei Fließband, wo alles sich automatisch per Mausklick sortiert.
Originale Einfälle sind Zufälle. Doch kennen sie sich gut aus in unsren Programmen und in dem, was uns an Projekten vorschwebt. Sie lenken unsere Fertigungsstraßen über blühende Halden. Sie bedienen unsere Montagerampen, die inwendigen, gleichsam per Taste und touchscreen. Sie schweben auf ihren umwegigen Pfaden immer ein wenig vorweg.

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