in vitrio vires

werden die grünen Männlein betitelt, die im Glas umhersteigen, im Schlemmland Grünblau. Es sind keine Wetterfrösche. Sie zeigen kein Sumpfgebiet an, eher schon ein untergegangenes Land, das Vineta einer uralten chemischen Praxis. Sie bedienen Säfte, die aus kupfernen Mauern und ehernen Meeren wegsickern, aus Hölzern und Steinen abfließen. Sie sind in komplizierte Prozesse verwickelt, die durch Jahrtausende gehen und sich mal toxisch, mal balsamisch auswirken.
Ach, könnten wir uns bloß der Sternenfelder erinnern und der Elektrostasen, die mitten unter uns auftraten. Schwerwiegende Vorkommnisse, als deren Zeitzeugen jene Winzlinge irgendwann zurückkehren und unser Gedächtnis vorladen werden. Dann wird es sich abbilden, kantig und messerscharf, im Nanobereich unsres Raums, leuchtend und klar wie das Himmelsgewölbe auf dem Bauch eines einzigen Tropfens.

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