zum Absoluten

Es gehört zu den Paradoxien des Absoluten, eine Grundeigenschaft auch des Sublimen:
sie existieren nicht, es gibt sie nicht. Man macht sich auf die Suche danach und diese bringt sie im Laufe der Zeit hervor. Schon der Aufbruch ist eine widersinnige Fügung. Er erfolgt aus freien Stücken, dabei gedrängt, wie etwa der Aufbruch Abrams aus dem Land seiner Väter zeigt. Es gibt keine überzeugende Notwendigkeit, sich auf die Suche zu begeben. Der Anstoß ergibt sich aus dem völlig ungewissen und unbestimmbaren Ziel, zu dem hin man sich auf den Weg gemacht hat. Dieses wirft eine starke, eine unwiderstehliche Ahnung in die Gedankenkreise, so dass sie sich auszubreiten beginnen. Zuvor schwappten sie im Kreise, jetzt aber breiten sie sich aus mit Macht und streben einem Horizont zu, den sie in ihren Rundungen vorwegnehmen, ehe sie ihn übersteigen werden.

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