Cursor

läuft, von einer elektronischen Maus gelenkt, über den Bildschirm.
Er ist flink wie die Spitze eines Zeigestocks oder wie eine Libelle über einem Wasserspiegel.
Seine Tätigkeit besteht darin, Buchstaben, Zeichen und andere, aus Licht- oder Dunkelpunkten zusammengesetzte Erscheinungen hervorzurufen, sie gleichsam zu segnen oder zu verfluchen.
Daher sein Name.
Curse, a curse ist ein Fluch.
Man nennt den Cursor auch Schieber, weil er das, was kommen und sich zeigen soll, vor sich her schiebt. Er tut das mit zugespitzter Nase, mit einer Art Krokodilschnauze.
Er verrichtet seine Tätigkeit cursive, fließend, kursiv.
Nur ein Stromausfall oder Zusammenbruch des Programms kann ihn daran hindern.
In allen seinen Aktionen und Reaktionen zeigt sich eine erhebliche Flüchtigkeit.
cursory nennt man diese Eigenschaft, oberflächlich oder eilfertig im Deutschen.
Der Cursor freut sich über diese Bezeichnungen.
Denn sein Huschen und Hasten ist ohnegleichen.
Das macht ihm nichts und niemand nach.

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