Lernfelder

Sie eröffnen sich der Lernbegier überall und machen Appetit auf sublime Unendlichkeiten. Diese lassen sich zumindest perspektivisch daraus entfalten.

Gerne würde man zum Beispiel mit Strümpfestopfen anfangen, das Balancieren oder Stelzenlaufen, das Annähen von Knöpfen und vielerlei mehr. Leider treten jedes Mal andere Interessen, begonnene Fertigkeiten dazwischen. Sie alle wurden irgendwann einmal hervorgerufen. Nun lungern sie in der Mehrzahl müßig, ebenso untätig wie hungrig herum. Für viele wird es nie mehr eine Gelegenheit geben. Den meisten bleibt wenig Zeit und noch weniger Raum, so dass sich die lockenden Weiten, in die sie hinauszeigen, viel zu rasch wieder entziehen oder verhängen.


Man beschränkt sich, nimmt sich zusammen und plant, gefangen in einem Netz von Koordinaten, das eingefleischt und in Wahrheit nie wirklich erlernt worden ist.
Es besteht – schlicht und ergreifend.
Das macht nicht nur das Erlernen, sondern – was genauso bedauerlich ist – auch das dafür notwendige Verlernen außerordentlich schwer.

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