überflüssiges Blutvergießen

fühlen mit Kain, trauern mit Kain, seine Niedergeschlagenheit teilen;
seinen Kummer aus der Zurückweisung seines Opfers, seiner Gabe, seiner Person.
Sich inakzeptabel fühlen wie Kain.
Hätte Kain damals jemanden gehabt neben sich,
und nicht nur einen über sich, der ihn nach der Zurückweisung
auch noch zurechtweisen wollte,
die Geschichte wäre vielleicht ganz anders verlaufen.
Hätte Mitfühlen irgendjemanden früher ereilt,
Abel zum Beispiel,
auch  s e i n  Schlachtopfer hätte aufhören können.
Bis zum heutigen Tage
vielleicht
würde man Feldfrüchte &
Obst & Gemüse & dergleichen
darbringen,
sowie Erzeugnisse der ‚adama’,
des Grunds und des Bodens in einem nicht unbedingt geistigen,
aber doch irgendwie übertragenen und übertragenden Sinne.

Unser Mitgefühl, Kain hat es bis heute entbehrt.
Aus seiner Kränkung hätte kein tödlicher Zorn werden müssen.

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