ganz geometrisch

Was für eine schöne Welt, die Geometrie, wo die Teile alle zusammenpassen und die Krümmungen mühelos bis ins Unendliche gehen, um dort in unendlicher Vereinigung, in ewigem Kuss und Genuss zu verharren.
Zwangsläufig – und genau das ist das Verblüffende daran.
Wo alles so leicht und spielerisch scheint, die Zylinder oder Vektoren, die Schrägen samt den Sekanten – sie passen alle zusammen, ergeben sich aus höherer Fügung.
Auch ihre Beweise – sie bleiben nichts schuldig und sind nicht verlegen darum.
Als hätte diese erstaunliche Welt der Geometrie einen heimlichen Rückhalt in der vormals abgründigen Tiefe der Pyramiden Ägyptens, als schöpfte sie aus den rätselhaften Verhältnissen, welche ganz gewöhnliche Kreisbögen mit ihren alltäglichen Durchmessern und Radien eingehen. Ja, unglaubliche und unergründliche Verhältnisse sind das und vollends durchgeistigte Liebesbeziehungen. Daher baden dort sogar die restlos entleerten Trapeze und Würfel, die sich in der Materie so schwer tun, in eitel Klarheit und Wonne.

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