beim Begehen eines umnachteten Kirchenraums

Sinn aus Widersinn entwickeln. Sonst gäbe es kein Zurechtkommen zwischen diesen täglichen und nächtlichen Widerständen, den Fährnissen im Dunkel, im Raum, den ausgezogenen Zeitschwellen.  Alles bliebe in Stolper- und Stacheldraht hängen. Wären nicht die Drachen, die sich um Taufsteine winden, früher, Anwandlungen, in denen ein Unterstrom, eine Art Grundwasser fließt, es bliebe das Stolpern, es bliebe beim Fallen in Fallen.

Räume begehen, zwischen den Regeln Zeiträume ausziehen, langgezogene, in Zyklen verlaufende Passionswege mit Stationen an den Wänden.
Eine Station löst die andere ab.
Lerne daraus, wieder und weiter zu hüpfen, aus Ungeschriebenem Sätze zu machen.
Kein einfaches Ding, keine einfache Linie, nirgends in diesem Urwald ungebärdig durcheinander stürmender Erfahrungen. Niederschmettern könnte das, ja könnte erheben, ließe sich zu Wahrheiten ausmalen oder als schöner Schein, als Lichtschein an der Decke anbringen.

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