insgeheim

Das Verborgene, so lange unentdeckt, hat keinen Ort. In gewisser Hinsicht nichtexistent. Ohne angebbare Stätte oder Bleibe, außerhalb jeder näher bestimmbaren Zeit. Nicht heute, nicht gestern. Trotzdem steht außer Frage, dass wir einen Fuß darin haben, wie der unglückliche Mensch seinen in der zugeschlagenen Tür. Das Verborgene ist weder hinter der Tür noch davor. Es befindet sich nicht in der Türfüllung. Aber es steht im Fenster, klar und deutlich hinter behauchtem Glas, sobald weggewischt und durchgeschaut wird.

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