alles im Wink

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im Winkel

stehen sitzen liegen.

aufrecht, wagrecht, schief.

Zeichen und Orte stimmen, sagen

zu,

scheint’s unbedeutende Neigung des Kopfes, 

zwinkern,

schütteln von Augen und Händen.

Winkelförmige Falte, stirnweit erstreckt und wieder verschwunden.

Lachfalten am Auge, aus einem Mundwinkel wie Krähenfüße.

Flügelschlag vormals, heute noch am Himmel:

Sonnenvogel, Mondvögel, dahin ziehende Wolken

dazwischen Anzeichen von Sommer und Sturm, mal beschwingt, mal zerrissen.

Wink, der Decke oder Vorhang zerfetzt,

in Stücke reißen würde bei treffender Deutung.

Welt setzt aus Buchstaben, Zahlen und Ziffern,

diese aus Winkel und Winken

zusammen

auch Null – nicht erst 1 oder zwei,

vor Alpha Omega, vor Omen

ein Amen.

Im Wink rudern, atmen, segeln, blähen.

Im Winkel ziehen und schieben, Winkelschub und Winkelzug.

Kippen im Wind, loslassen.

Angewinkelt liegen im Anschluss, im Mutterbauch,

innerirdisch angenabelt
und satt bis zum Morgen.img_2296.jpg

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