Ruben Bezalel

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ein Zeitgenosse Benadads, ging von der Beobachtung aus, dass jedem ins Helle tretenden Schatten irgendeine Art Körperlichkeit zugeordnet ist.

Es gibt, stellt er fest, keine Mücke, keine Mikrobe, kein Staubkorn ohne einen jeweils vorgängigen Schatten.

Alle Schatten, behauptet er, entlassen aus sich ein ihnen zugehöriges – zumindest vom Ursprung her zugehöriges Wesen – belebter oder unbelebter Natur.

Auch der Mensch.

Es gibt mikroskopische Schatten, die ihr „Erzeugnis“ über die Schwelle der Sichtbarkeit so weit hinauswerfen, dass dieses vor unseren Augen groß wie ein Baum und größer als ein Luft- oder Raumschiff erscheint.

Aber Bezalel hat auch die Existenz minimaler Schattenpunkte erwogen, die ihr körperliches Äquivalent in Raumdimensionen werfen, die sogar dem Inneren Augenblick (das ist nach Bezalel eine Zeit-Einheit mit praktisch unendlichem Horizont) kaum fassbar, geschweige denn zugänglich sind.

 Hierzu erklärt er: „Meine Nachforschungen und Berechnungen, über die ich hier keine Rechenschaft ablegen will, haben ergeben, dass solch ein  a u f  oder j e n s e i t s  der ‚Schwelle’ gelegener Schattenpunkt in beiderlei Richtung hin einen kleineren oder größeren  Organismus oder sogar Leib projizieren kann. Es gibt Schattenpunkte, die im Verhältnis zu ihrem, ins Reich des Verschwindens fallenden Entwurf, so winzig sein können wie der Kern eines Blitzes im Verhältnis zu dem daraus hervorzuckenden Licht. Andere, die zu uns kommen, sind im Vergleich wie ein Granatapfel und wie die gerade untergehende Sonne, in deren Licht man ihn hält.“

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