im Amazonasdelta

img_4930.jpgGestern im Amazonasdelta, wo der Strom sich verzweigt, in Bächen abfließt, in Rinnsale aufspaltet wegen der dazwischen aufschießenden Bergspitzen. Alles ursprünglich vulkanisch  Alles prangt und sprießt, hält sich Jahrtausende, erlischt in Sekunden wie auf dem Display einer Digitalkamera. Filigrane Reiher und Flussrehe kommen, wandeln, gehen lautlos davon. Fliegende Fische landen und bauen Nester in abgestorbenen Bäumen. Man hört sie nicht, man sieht sie nicht, sie sind trotzdem da. Wenn man sie sähe, sie wären nicht zu erkennen.

Auch Fledermäuse, Kaulquappen, Wasserhahnenfuß in rosa und gelb.

Hier weht noch der große Hauch ursprünglicher Natur. Geballt und gefiedert geht es einher, meerwärts wie die gewaltige Strömung, die den unverzichtbaren klimatischen Austausch herstellt zwischen Amazonasdelta und einer kaum entsprungenen, doch schon wieder geräuschlos versickernden Donau.

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