Lobgesang auf ein Monstrum

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Grandios muskulös, proportioniert in jedweder Hinsicht:

Realität –
und ihr Leib B
ehemoth.  
Man muss Behemoth sehen wenn er sich wälzt, wie es nach allen Seiten aufspritzt, 
ihm beim Baden zusehen, wie er den Ozean zum Seifennapf macht und
die Galaxis zum Whirlpool.  
An einem gewöhnlichen Frühabend spät im April bricht er sich gleichzeitig Bahn in Manhattan und Hongkong, Buxtehude, Atlantis und Bombay.
Die stählernen Säulen, an denen die transozeanische Welt hängt, er biegt sie wie Schilf seitlich weg. 
Beim Anblick Behemoths verblasst jeder Schimmer.
Wer auch nur ein einziges Mal in den Raum tritt, den Wirklichkeit als Behemoth so kraftvoll durchmisst, der ist, als hätte er seinen Fuß mitten in den Dung seiner Stallung gesetzt.

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